Beauty: So lackiert ihr eure Nägel richtig

Beauty: So lackiert ihr eure Nägel richtig

Lackiert ihr eure Fingernägel eigentlich richtig? Wisst ihr selbst gerade nicht genau? Gar kein Problem! Heute erzähle ich euch, was ihr bei der Beauty Routine beachten solltet, damit ihr lange Freude an euren schönen Fingern habt.

Beim Nägel lackieren kann man einiges falsch machen. Und damit meine ich nun nicht jeden eurer Nägel eine andere Farbe zu verleihen (macht das, wenn ihr es mögt! :)). Nein, ihr könnt eure Nägel schädigen und gleichzeitig auch einfach schnell die Freude am Lack verlieren, wenn ihr erst einmal bemerkt, dass er schneller absplittert als geplant.

Richtig lackieren bedeutet: Ihr bewahrt die Gesundheit eurer Fingernägel und erzielt ein hochwertigeres Nagellack Ergebnis.

Und so geht’s:

1. Nägel vorbereiten

Solltet ihr noch Lackreste auf euren Haben, entfernt diese einfach mit einem Wattepad und Nagellackentferner. Ich weiß, man ist lieber bequem und lackiert einfach wieder ‚drüber. Doch das kann ganz schön schnell wie gewollt und nicht gekonnt aussehen. Lieber die eine Minute mehr investieren.

Wenn ihr eure Nägel noch kürzen wolltet, solltet ihr dies auch unbedingt vor dem Auftragen des Nagellacks tun! Schneidet oder feilt ihr sie erst im Anschluss, ist die Gefahr groß dass euch der Lack splittert und eure ganze Arbeit ist hinüber.
Eure Nagelhaut solltet ihr ebenfalls vorher behandeln, falls nötig. Bevor ihr sie schneidet oder zurückschiebt gilt: Einweichen! Im Drogeriemarkt gibt es beispielsweise zig Öle dafür. Alternativ gibt es auch ein Nagelhaut Peeling.

2. Base Coat

Der Base Coat ist der Unterlack, den ihr auftragt, bevor es an euren eigentlichen Wunschlack geht. Er sorgt dafür, dass der Nagellack besser hält und spielt vor allem bei der Nagel-Gesundheit eine wichtige Rolle. Ein Base Coat verhindert das der eigentliche Lack in euren Nagel eindringen (und diesen z.B. verfärben) kann. Diese Lacke gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch mit Extrapflege falls ihr trockene Nägel habt. Sogenannte Ridge Filler helfen euch, falls ihr mit Rillen zu kämpfen habt und diese nicht weg feilen wollt.
Hier gilt nun schon: Sorgfältig und gleichmäßig auftragen. Streifen oder Tropfen sieht man sonst anschließend.
Bis der Bade Coat trocken ist, kann es gut schon mal 5 bis 15 Minuten dauern, je nachdem welches Produkt ihr verwendet. Diese zeit solltet ihr eurem Nagel auch definitiv geben.

3. Euer Wunsch Nagellack

Jetzt wo ihr die perfekten Bedingungen geschaffen habt, könnt ihr euch endlich an den eigentlichen Nagellack machen. Am besten ihr rollt das Fälschchen etwas in eurer Hand, bevor ihr mit dem Pinsel über euren Nagel streicht. Je nachdem wie ihr eure Lacke lagert und wie lange sie schon geöffnet sind, kann sich die Flüssigkeit nämlich absetzten, wodurch das Ergebnis dann ungleichmäßig aussehen kann. Schaut einfach ob ihr mit einer Schicht bereits zufrieden seid oder ob ihr es lieber noch etwas kräftiger mögt. Eine optisch stärkere Pigmentierung erreicht ihr einfach durch eine zweite Schicht. Aber auch hier solltet ihr vorher die erste Schicht unbedingt vollständig (!) trocknen lassen.

4. Top Coat

Der  Top Coat bildet dann unser Lack-Schlusslicht. Es gibt Überlacke in Form von Klarlacken aber auch beispielsweise mit Glitzerpartikeln oder anderen Besonderheiten, die einen kleinen optischen Special-Effect auf euren Nagel zaubern (so auch die auf meinem Beitragsbild von Loreal). Zusätzlich versiegeln Top Coats die darunter liegenden Schichten.  Dadurch können Wasser, Seife und Co euer Werk nicht so leicht angreifen. Habt ihr keinen Überlack zur Hand, tut es auch einfacher Klarlack. Wenn ihr jedoch die Wahl habt, würde ich euch raten, zu einem „richtigen“ Top Coat zu greifen, da bei diesen die chemische Zusammensetzung etwas anders ist. Aber das soll  ja keine Chemiestunde werden.

5. Patzer korrigieren

Ein bisschen was daneben gegangen? Ganz normal! Eure Patzer solltet ihr aber korrigieren, sonst können eure mit Mühe schön gezauberten Hände, trotzdem ungepflegt wirken. Und das wollen wir ja alle nicht. Ein Wattestäbchen erweist sich als zuverlässiger Helfer. Einfach in Nagellack Entferner tunken und kleine Fehlerchen ausbessern. Natürlich könnt ihr auch zu einem Nagellack Entferner Stift greifen. Das macht die ganze Sache dann nochmal noch einfacher. Und wenn ihr dann die letzte Ecke ausgeglichen habt, könnt ihr stolz sein – ihr seid durch! Und habt so lackiert, wie es sein sollte.

 

Ich möchte von euch wissen, ob ihr in Zukunft gerne mehr (Beauty) Tipps lesen wollt? 🙂
Gerne könnt ihr mir auch eure Wunsch Themen vorschlagen und mir auch an dieser Stelle direkt verraten, welcher euer Lieblingslack ist!
Freue mich über eure Kommentare!

Liebst,

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1 Kommentar

  1. 13. März 2015 / 12:27

    Tolle Tipps! Einen Base-Coat habe ich gestern das erste mal verwendet! :/ Auch den Top-Coat habe ich fast immer weggelassen… Im Klartext: Ich hätte deine Tipps schon viel früher gebraucht! 😛 Wäre echt toll, wenn du zukünftig öfter Beiträge mit Beauty Tipps schreibst!

    Liebe Grüße,
    Kati von alleslieb.de

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