Schreibblockade als Blogger: 5 einfache aber wirkungsvolle Tipps

Schreibblockade als Blogger: 5 einfache aber wirkungsvolle Tipps

“Ich würde so gerne einen Beitrag fertig machen… aber irgendwie kann ich nicht!” Diesen Satz musste sich Denis in der Vergangenheit schon öfter mal von mir anhören. Denn während mir inzwischen meine Blogposts doch meistens leicht von der Hand gehen, hatte ich zuvor oft genug mit Schreibblockaden zu kämpfen. Und genau die, schleichen sich bekanntlich gerne ein wenn entweder total motiviert ist, guten Content zu kreieren oder aber auch innerlichen Druck in sich spürt weil seit Tagen auf dem Blog nichts mehr online gegangen ist. Aber das muss nicht sein. Heute möchte ich euch deshalb 5 Tipps verraten, die mir selbst am meisten geholfen haben, meine Schreibblockaden zu lösen. Vorher müssen wir uns allerdings noch einer, ganz entscheidenden Frage widmen:

WOHER KOMMT EINE SCHREIBBLOCKADE?

Wie gesagt, einerseits kann sie durch innerlichen Druck entstehen, nachdem es ein paar Tage still auf dem Blog war. Andererseits kann sie auch dann eintreffen, wenn zuvor jeden Tag ein neuer Post online gegangen ist. Der entscheidende Faktor, oder besser gesagt: das entscheidende Gefühl dahinter, ist die Angst. Die Angst, nicht gut genug zu sein, die Angst etwas falsch zu machen und in unserem Falle auch oft die Angst, Sympathie und Authentizität zu verlieren. Wenn diese Angst zu groß wird, verkrampfen wir innerlich, der Druck baut sich immer weiter auf und plötzlich… geht einfach gar nichts mehr. Glücklicher Weise gibt es selbst in der akuten Situation Dinge, die ihr dagegen tun könnt.

1. LEGT DEN PERFEKTIONISMUS AB

Niemand ist so kritisch mit euch, wie ihr es selbst seid. Und wenn gewissen Menschen dort draußen nicht gefällt, was ihr tut, dann passt es eben einfach nicht. Das bedeutet aber nicht dass ihr nun alles über Bord werfen müsst! Natürlich ist es wichtig, sich selbst weiterzuentwickeln aber dabei sollte nie vergessen werden, wie weit man es schon geschafft hat und welche Entwicklung bereits hinter einem liegt. Vergleicht euch nicht mit Anderen und strebt nicht nach der angeblichen Vollkommenheit. Erlaubt euch ein Foto zu posten, das nicht aussieht, wie aus einem Hochglanz Magazin. Und seid euch sicher dass es eure Leser euch nicht übel nehmen, wenn ihr euch mit dem neuen Post nicht selbst übertroffen habt. Schickt euren inneren Kritiker mal in den Urlaub. Meistens, hat er sich eine Auszeit verdient.

2. MACHT ETWAS ANDERES

Wann habt ihr denn eigentlich das letzte Mal euer Mediakit aktualisiert? Oder Kommentare unter euren Instagram Fotos beantwortet? Wann habt euch das letzte Mal bei bisherigen Kooperationspartnern nach neuen Kampagnen erkundigt und wann eure Pinterest Boards optimiert? Es gibt sooo viele andere Dinge, die ihr jenseits des eigentlichen Blogpost Schreibens für eure Platform und eure Social Media Kanäle tun könnt. Konzentriert euch auf etwas anderes und gebt euch bei eurer “neuen Aufgabe” so viel Mühe wie ihr könnt; erledigt sie mit größter Sorgfalt. Ihr werdet merken dass ihr euch danach nicht nur besser fühlt sondern auch gleichzeitig die Gewissheit habt, dass ihr fleißig gewesen seid.

3. GÖNNT EUCH EINE AUSZEIT

Wenn ihr allerdings spürt dass auch beim Erledigen der anderen Aufgaben, die mit eurem Blog zusammenhängen, der Druck immer größer wird, gönnt euch eine Auszeit. Ja, eine komplette Auszeit. Ja, auch wenn seit Tagen nichts online gegangen ist. Nehmt Abstand, den alles andere hat in diesem Falle gerade keinen Sinn. Geht ‘raus, unternehmt etwas mit eurer besten Freundin oder eurem Partner oder beschenkt euch selbst mit Offline-Zeit. Das kann beispielsweise eure Lieblingsserie bei Netflix im Bett sein oder auch ein Spaziergang draußen an der frischen Luft. Wichtig ist dabei aber dass ihr den Kopf frei bekommt und nicht weiter grübelt!

4. ÄNDERT ETWAS

Routinen sind einerseits gut weil sie uns Sicherheit geben. Andererseits kann dadurch aber auch schnell ein gewisser Trott entstehen, der dafür sorgt dass wir nicht mehr 100% bei der Sache sind. Eine weitere Möglichkeit das Tief zu beenden, ist etwas zu verändern. Ihr setzt euch normalerweise am Nachmittag an den Rechner und beginnt zu tippen? Dann probiert es das nächste Mal zu einer anderen Zeit aus. Oder aber ihr verlagert euren Arbeitsplatz. Wenn ihr von Zuhause aus bloggt, lohnt sich meist schon ein Tisch – oder Raumwechsel. Auch in vielen Cafés gibt es mittlerweile kostenloses W-Lan. Ich habe mir inzwischen sogar einen Coworking Space zum arbeiten gemietet und fühle mich in meinem Office direkt viel besser. Probiert es mal aus, es wirkt Wunder!

5. ACHTET AUF EUCH

Mein letzter Tipp, klingt vielleicht in der Theorie am einfachsten, hat es aber in sich: Achtet auf euch. Und auf euer Leben. Denn wenn euch aktuell noch andere Themen beschäftigen und belasten, ist klar dass ihr nicht so vor Kreativität sprudeln könnt, wie sonst. Manchmal müssen wir eben unseren Mut zusammennehmen und Hinsehen. Fehlt euch vielleicht momentan etwas? Oder seid ihr im allgemeinen unzufrieden? Versucht einen Blick auf dem große Ganze zu bekommen. Genauso wichtig ist es aber auch, die Momente bewusst wahrzunehmen, in denen euch das Schreiben kinderleicht von der Hand geht. Wann war das das letzte Mal? Was habt ihr vorher getan? Gesehen, vielleicht gelesen? Achtsamkeit ist ein unheimlich mächtiges Tool. Es muss nur eingesetzt werden.

WIE KANN ICH EINER SCHREIBBLOCKADE VORBEUGEN?

Diese 5 Tipps haben mir in der Vergangenheit auf jeden Fall schon mehr als 1x geholfen und ich hoffe dass ihr etwas aus diesem Beitrag mitnehmen könnt. Um zukünftigen Schreibblockaden vorzubeugen, versuche ich alle 5 Aspekte immer wieder aufzugreifen; sprich immer mal wieder zu einer anderen Tageszeit einen Post für euch vorzubereiten, mir Pausen und Offline Zeit einzuplanen und auch meinen Perfektionismus in Zaun zu halten. Sobald ich spüre dass sich in mir ein gewisser Druck anfängt aufzubauen (Stichwort Achtsamkeit), handle ich, damit sich daraus kein unüberwindbarer Berg mehr auftürmen kann. Ich bin mir sicher dass auch ihr die richtige Balance für euch finden werdet! Wie heißt es so schön – learning by doing! Damit wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg beim praktischen Anwenden meiner Tipps und freue mich auf euer Feedback!

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1 Kommentar

  1. 1. Oktober 2017 / 17:21

    Danke für den sehr schönen Post und die Tipps! Ich kenne so eine Blockade nur zu gut, vorallem bei meinen Artikeln. Manchmal geht’s wie von selbst und dann wieder eine Zeit lang gar nicht. Das Leben kommt dann recht oft dazwischen 😉 Meine Website möchte ich auch endlich mal schöner machen und überarbeiten, aber das braucht viel Zeit und Arbeit und dies geht wirklich nur Schritt für Schritt. Geduld, besonders mit mir selbst, ist immernoch etwas, was ich lernen muss.
    Viele Grüße und weiter so!
    Karen aka Yogilation

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